Buddhistisches Stundenbuch des Bennei Yamazaki

Bei der Lehre Bennei Yamazakis handelt es sich um eine eigene, besondere Ausprägung des Amida-Glaubens innerhalb der Jôdo Shûdie den Schwerpunkt auf eine eher religiös-spirituelle Anbetung Amida Buddhas setzt. Bennei stellte sich Amida eher als das Universum umfassende Kraft vor, die er lieber „Ô-mioya“ („ô“=“groß“, „mioya“=“ehrenwerte Eltern/Elternteil“) nannte (Amida ist sowohl männlich als auch weiblich, da Buddhas kein Geschlecht haben). So schuf er eine Vertrautheit wie zwischen Eltern und Kindern. Wir Lebewesen haben  unsere Lebenskraft und Liebe in Form des Lichts von Amida erhalten – in diesem Aspekt ähnelt seine Vorstellung ein wenig dem christlichen Gottesbild. So war für Bennei die von familiärer Liebe geprägte emotionale Beziehung zwischen Amida und uns wichtiger als ein rein rationaler Zugang. Dies drückte er im Bild des Lichtes aus, dass alle Lebewesen von Amida empfangen haben und immer in sich tragen, so lange sie Liebe zu Amida und zueinander empfinden.

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